Projekt Integration

1. Integrationsprojekt

1. Integrationsprojekt

"Fremd ist der Fremde nur in der Fremde"

Angefangen hat alles mit der Frage einiger Leiter und LeiterInnen: "Wie können wir ausländische Kinder und Jugendliche für den Cevi gewinnen?" Um den Cevi in dieser Frage zu unterstützen, wandte sich die städtische Jugendarbeitsstelle Jump-in an die Fachstelle TikK. Daraus entstand das zweijährige Pilotprojekt "Interkulturelle Öffnung des Cevi Rapperswil-Jona", an dem wir nun seit Februar 2007 gemeinsam arbeiten. Der Ausdruck "interkulturelle Öffnung" verweist darauf, dass Integration ein gegenseitiger Prozess ist. Die Aufnahme von Kindern mit Migrationshintergrund in den Cevi kann nur gelingen, wenn wir uns als Verein ihnen gegenüber bewusst öffnen. Das heisst, dass wir aktiv den Kontakt suchen und uns mit Themen wie Migration, Integration und interkultureller Zusammenarbeit auseinandersetzen

"Ein Stein der ins Rollen kam – und der (hoffentlich) nicht zu rollen aufhört."

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2. Wer arbeitet mit?

Verschiedene Organisationen und Fachkompetenzen sind an der Umsetzung dieses Projektes beteiligt. Die Projektpartner sind:

Die ganze Abteilung des Cevi Rapperswil/Jona (Vorstand und LeiterInnen) Die lokale Abteilung des Cevi ist der wichtigste Akteur, denn nur dank dem tollen Engagement von unseren CevianerInnen kann so ein Projekt durchgeführt werden.

Das TikK, Kompetenzzentrum für interkulturelle Konflikte Die kompetente fachliche Unterstützung und Begleitung, die durch das TikK gewährleistet ist, ist sehr wichtig für unsere Projektgruppe – denn für den Cevi sind viele Fragen bis anhin Neuland! TikK hat das Projekt zudem konzipiert und ist offizieller Projektträger.

Die städtische Jugendarbeitsstelle Jump-in Sie bietet uns wertvolle Vernetzung, Kenntnissen vor Ort und gewährleistet den nötigen Rückhalt der Stadt Rapperswil/Jona.

Die Projektgruppe Das Herz des Projekts bildet die Projektgruppe, in der alle Partner vertreten sind sowie lokale Erwachsene mit Migrationshintergrund mitmachen.
– Christa Erni, Projektgruppenleiterin (Cevi Vorstand und Cevi-E Abteilungsleiterin)
– Bernhard Krapf (Vizepräsident vom Cevi R'wil/Jona)
– Simon Binder (Aktuar des Vorstandes)
– Lisa Vettiger (Stufenleiterin vom Cevi der Stufe Kiowa)
– Stefan Krummenacher (ehemaliger Abteilungsleiter M)
– Svenja Witzig, Gesamtprojektverantwortliche (Fachbegleiterin des TikK)
– Jürg Wrubel (Stellenleiter der städtischen Jugendarbeitsstelle Jump-in)

Finanziell wird das Projekt unterstützt von:
– Integrationskredit des Bundes (BFM/EKA)
– Kompetenzzentrum für Integration des Kanton St. Gallens
– Evangelisch-Reformierte Kantonalkirche des Kanton St. Gallens
– Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Rapperswil-Jona Cevi Schweiz Dietschweiler Stiftung

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3. die Idee des Projekts

Der Cevi und andere traditionelle Jugendvereine werden wenig von Kindern und Jugendlichen mit einem Migrationshintergrund genutzt. Dabei stellen unsere Vereine neben der Schule ein ideales Lern- und Integrationsfeld dar. Die Kinder erfahren eine bereichernde Freizeitgestaltung, lernen wichtige Werte wie Solidarität und Verantwortung kennen und knüpfen neue Freundschaften. Die Mitgliedschaft in einem Verein gibt Kindern einen zusätzlichen Halt zum sonstigen Leben und hat daher auch Präventionswirkung. Wir möchten deshalb allen Kindern und Jugendlichen, unabhängig von ihrer Herkunft, Nationalität oder Religion, unser interessantes und lehrreiches Angebot zugänglich machen! Ein Grundsatz des Projekts ist, nicht für die ausländischen Mitbewohner/-innen zu arbeiten, sondern gemeinsam mit ihnen. Der Cevi will in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit ausländischen Vertreter/-innen das Projekt gestalten und umsetzen. Mit der entstandenen interkulturellen Projektgruppe werden Ideen entwickelt, wie die MigrantInnen sich in den Cevi einbringen können und Ihr persönliches Umfeld aktivieren – so sind auch schon vier Kinder mit Migrationshintergrund im Cevi aktiv dabei! Daneben führt das TikK Weiterbildungen und Workshops für unsere Leiter und Leiterinnen sowie für den Vorstand an. Neben der persönlichen Auseinandersetzug betrachten wir auch ganz konkret, was die interkulturelle Öffnung für unsere Arbeit bedeutet. Dabei bringt die Leiterschaft selber Ideen rein, wie man/frau allfällige Integrationshürden verbessern könnte. Der Vorstand arbeitet daran, wie dieser Prozess strukturell verankert werden kann.

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4. Ziele

In unserem Projekt sind uns diese Punkte von grosser Wichtigkeit. Die Projektgruppe versucht so gut wie möglich, unter Einbezug aller Beteiligten, diese umzusetzen:

-Einen Denkprozess anregen und weiterführen innerhalb der Leiterschaft und dem Vorstand
-MigrantInnen ins Projekt einbinden
-Weitere "ausländische" Kinder für den Cevi erreichen
-Darüber reden in der Öffentlichkeit
-Interkulturelle Zusammenarbeit fördern
-Eine nachhaltiges Projekt realisieren

Wenn wir an all diesen Punkten arbeiten, so haben wir sehr viel erreicht! Der Projektgruppe ist es dabei wichtig, dass die ganze Abteilung des Cevi Rapperswil/Jona darüber spricht und sich aktiv damit auseinandersetzt – persönlich wie auch innerhalb der Gruppe (z.B. Stufen, Vorstand).

Integration ist ein gegenseitiger Prozess – sie ist nur erfolgreich, wenn beide aufeinander zugehen, deshalb geht Integration uns alle etwas an!

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